Viva Sauna Stuttgart

GAY-SAUNA, schwul saunieren, wie geht das, was ist das ?
Wir sehen uns in erster Linie als normalen Saunabetrieb, welcher jedoch darüber hinaus nichts gegen Kontakte oder sexuellen Spass hat, auch können sich Besucher in vorhandene Kabinen zurückziehen. Das kommt gut an, weil nur Männer und Erwachsene ab 18 Jahren Zugang haben.
Mehr allgemeine infos auf : wikipedia/Schwulen-Sauna
Wir sind im Europäischen Gay-Saunabund angeschlossen, arbeiten mit dem Gesundheitsamt, der stuttgarter und deutschen Aids-Hilfe zusammen und sind Mitglied im Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Erst ordentlich schwitzen, dann eiskalt duschen - was kann dir jetzt Besseres passieren? Plan mal wieder einen Saunatag ein! Der lässt den Winterfrust vergessen und macht Haut und Body fit!

Nimm dir Zeit!
Egal, wie lange du es in der Schwitzkammer aushältst, danach ist Ausruhen dran. Gönn dir mindestens fünfzehn bis dreißig Minuten. Das macht bei maximal drei Sauna- oder Dampfbadgängen inklusive Abkühlen, Duschen, Eincremen und haaretrocknen locker zwei bis drei Stunden.

Schwitzen bringt's
Stress ade - Sauna bedeutet relaxen bis zum kleinen Zeh, und nebenher wird die Haut glatt und rosig. Denn während die Schweißperlen über deine Haut laufen, weichen sie Hornschüppchen auf und lösen sie. Beim Abtrocknen rubbelst du sie unbemerkt mit dem Handtuch weg. Trockene Saunahitze bis zu 100 Grad erhitzt die Haut auf bis zu 42 Grad, die Körpertemperatur steigt um ein Grad. Haut und innere Organe werden intensiv durchblutet, was verspannte Muskeln lockert und die Haut gesund schimmern lässt. Und die Hitze macht nicht nur schön und fit, sondern auch noch happy: Sie aktiviert körpereigene Glückshormone, die Endorphine, und das entspannt zusätzlich. Ob du dich in trockener Saunahitze oder in den 40 Grad warmen Dunstschwaden des Dampfbades wohler fühlst - probier's aus. Empfindliche Haut mit Neigung zu roten Äderchen verträgt grundsätzlich Dampfbäder besser.

Essen & Trinken
Eine Riesenpizza direkt vor der Sauna zu essen ist keine gute Idee, hungern aber auch nicht. In der Hitze belastet beides den Kreislauf. Zum Verzehr ideal: Obst (z. B. Bananen, Äpfel), Joghurt oder ein Käsebrot. Weil der Köper nach zwei bis drei Saunagängen bis zu einen Liter Flüssigkeit ausgeschwitzt hat (die Waage beweist es), zum Nachtanken empfehlen wir Mineralwasser oder Apfelschorle.

Das Saunaprinzip
Erst gründlich duschen, dann abtrocknen. Denn nasse Haut schwitzt schlechter, weil zuerst die äußere Feuchtigkeit verdunstet. Nutzt du die Sauna in einem Fitness-Center? Nie direkt nach dem Sport in die Hitze stürzen, sondern vorher eine Runde ausruhen, der Puls sollte unter 100 Schlägen pro Minute liegen. Die Zeit in der Sauna unbedingt nach Gefühl dosieren, ca. zehn Minuten auf der mittleren Bank reichen völlig. Die letzten zwei Minuten aufrecht sitzen, damit dir nicht schwindelig wird. Danach sofort ins Freie - nackt und ohne vorher zu duschen. Der Körper braucht jetzt dringend frischen Sauerstoff, in der Saunakabine ist der Mangelware. Zum Abkühlen eiskaltes Wasser erst über die Beine, dann über die Arme laufen lassen. Dusch dich vom Hals bis zu den Zehen kurz ab und hüpf ins Tauchbad, das bringt den ultimativen Frische-Kick. Jetzt warten Bademantel und Ruheraum!

Schwitz-Etikette
Aus Rücksicht auf Mitschwitzende sind einige Beauty-Prozeduren grundsätzlich tabu.
1. Bürstenmassage in der Saunakabine - dabei fliegen Schweißtröpfchen umher, und das Schrubbgeräusch nervt.
2. Am Fußbecken Nägel schneiden oder die Hornhaut abrubbeln - wer badet seine Füße schon gerne in den Schnipseln?
3. Schweißgebadet ins Tauchbecken - vorher duschen ist Pflicht, damit das Wasser nicht zur Keimquelle wird.
4. Enthaarungszeremonien in öffentlichen Saunen - was im orientalischen Dampfbad Hamam dazugehört, stößt in Nordeuropa auf Unverständnis. Zumal hier die meisten Herren den Nassrasierer benutzen. Und wer findet schon gerne fremde Haare in der Dusche.
5. Sich nackt auf den Liegen im Ruheraum räkeln oder gegenseitig Pickel ausdrücken - Erklärung überflüssig.

Equipment-Check
Ins kleine Saunagepäck gehören auf jeden Fall ein extralanges Badelaken, damit der Schweiß im Liegen nicht auf die Holzbänke tröpfelt, und ein bis zwei Frotteetücher zum Abtrocknen. Damit du beim Ausruhen schön warm bleibst, pack noch ein kleineres Handtuch ein, das sich als Turban für die nassgeschwitzten Haare eignet. Und natürlich einen langen Bademantel (oder einen Jogginganzug) und dicke, warme Socken. Badelatschen bleiben zwar vor der Sauna stehen, schützen aber in der übrigen Zeit vor möglichem Fußpilz. Vergiss deinen Lieblingsschmöker nicht!

Extra Wohlfühl- und Beauty-Prozeduren rund ums Schwitzen
Leidest du unter chronischen Eisfüßen, stell sie vorm ersten Saunagang in ein warmes Fußbad. Das schubst schon mal die Durchblutung an, und du schwitzt in der Sauna leichter. Saunaexperten empfehlen außerdem ein warmes Fußbad direkt nach dem Abkühlen. Während du dann im Bademantel döst, verteilt sich die Wärme gleichmäßig. Andere finden das überflüssig und legen sich lieber ohne Umweg auf die Liege. Was robuster Haut gut tut: eine Bürstenmassage vom kleinen Zeh aufwärts Richtung Herz kurbelt den Kreislauf an und wirkt wie ein Peeling. Optimal zwischen dem zweiten und dritten Saunagang, dann sind raue Hautstellen leicht aufgeweicht und lösen sich noch besser. Wer zu unreiner Haut neigt, kann zwischen den Saunagängen ein Gesichtspeeling machen oder beim Ausruhen eine Reinigungsmaske einwirken lassen. Spröde, trockene Haare freuen sich jetzt über eine Haarkur: vor dem letzten Sauna- oder Dampfbadgang auftragen und nach dem letzten Ausruhen unter der Dusche auswaschen.

Heute geschlossen
Bei Fieber oder akuten Entzündungen wie z. B. Halsschmerzen ist alles falsch, was den Körper weiter aufheizt und damit den Kreislauf überfordert. Ein heißes Wannenbad verschiebst du deshalb besser genauso wie schwitzen in der Sauna. Zum Vorbeugen gegen Erkältungen ist die Sauna dagegen ideal, denn dabei wird das gesamte Abwehrsystem trainiert, und Bakterien und Viren haben so gut wie keine Chance.